Grenzgang Biedenkopf - Tradition trifft Community
Alles sieben Jahre ist Biedenkopf im Ausnahmezustand - dann wird der legendäre Grenzgang gefeiert. Was 1693 als amtliche Grenzbegehung begann und 1839 zum lebendigen Heimatfest wurde, ist heute ein gesellschaftliches Ereignis, das weit über die Stadtgrenze hinausstrahlt!
Ursprünglich ging es darum, Streitigkeiten mit Nachbarorten über die Waldgrenze mittels einer Grenzbegehung beizulegen. Nach erfolgter Gebietsreform verlor dieser offizielle Zweck zwar an Bedeutung, die Begeisterung fürs Feiern und die Verbundenheit mit Heimat und Wald bleiben aber erhalten.
Der Grenzgangsverein, die Männergesellschaften und die Burschenschaften stehen als „Macher“ hinter diesem Event. Angeführt von ihren Vorständen und traditionellen Figuren wie den Reitern und dem Mohren mit den beiden Wettläufern organisieren sie gemeinsam mit ihren engagierten Frauen ein dreitägiges Fest auf historischen Waldplätzen. Hier kommen Einheimische und Gäste aus aller Welt zusammen. Ein fröhliches Miteinander - offen für alle, geschlossen über die Grenze!
Ehemalige Bewohner Biedenkopfs zieht aus allen Ecken der Welt alle sieben Jahre zurück in ihre alte Heimat, um dieses verbindende und friedliche Fest zu erleben. Wer einmal beim Grenzgang dabei war, der kommt immer wieder gerne in die geschichtsträchtige Stadt am Fuße der Sackpfeife zurück, denn der Bann des Grenzgangs ist und bleibt einzigartig!
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mehr erfahrenVormittags
Montag bis Freitag: 8:30 - 12:30 Uhr
Nachmittags
Montag: 14:00 - 15:30 Uhr
Mittwoch: 14:00 - 18:00 Uhr
Hainstraße 63
35216 Biedenkopf
Vormittags
Montag bis Freitag: 8:30 - 12:30 Uhr
Nachmittags
Montag: 14:00 - 15:30 Uhr
Mittwoch: 14:00 - 16:00 Uhr