Hospitalkirche
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Die Hospitalkirche, eigentlich Hospitalkapelle zum Heiligen Geist, ist das einzige noch aus dem späten Mittelalter erhaltene Bauwerk der Stadt. Als Stifter des Hospitals sind Gerlach von Breidenbach und der Gemahl seiner Stieftochter, Hermann von Löwenstein, überliefert. Die Genehmigung zum Bau gab Landgraf Ludwig I. am Sonntag Cantate des Jahres 1417. Die Stifter statteten das Hospital mit Ländereien aus, die im Laufe der Jahrhunderte durch Stiftungen von in das Hospital eintretenden Personen noch vermehrt wurden. So gehörte zum Hospital ein großer landwirtschaftlicher Betrieb. Die früheren Hospitalbauten dehnten sich beiderseits der erst Anfang des vorigen Jahrhunderts gebauten Hospitalstraße aus. 1827 wurden die Gebäude auf Abbruch versteigert, und die letzten Insassen verließen das Hospital. Später wurde der Grundbesitz veräußert. 
(Das Innere der Kirche ist nur im Rahmen von Stadtführungen zu besichtigen).